
Über mich
Seit rund 25 Jahren ist die TouchLife Massagemethode ein wichtiger Teil meines beruflichen Weges – zunächst in der eigenen Praxis, später als Assistent in Ausbildungs- und Fortbildungsgruppen und heute als Lehrer.
Was mich daran bis heute interessiert, ist nicht nur die Massage selbst. Mich beschäftigt, wie Menschen Sicherheit in der Berührung entwickeln, ihre Wahrnehmung verfeinern und mit wachsender Erfahrung einen eigenen Stil finden.
In der Schule möchte ich dafür einen verlässlichen Rahmen schaffen: fundiert im Handwerk, aufmerksam im Miteinander und offen für unterschiedliche Menschen und ihre Erfahrungen.
Mein Weg mit TouchLife
Anfang der 2000er-Jahre lernte ich TouchLife Massage kennen. Schon während meiner eigenen Ausbildung entstand der Wunsch, nicht nur mit dieser Methode zu arbeiten, sondern sie eines Tages auch weiterzugeben.
Nach der Ausbildung sammelte ich praktische Erfahrung in sehr unterschiedlichen Arbeitsfeldern – in der eigenen Praxis, zeitweise im Ausland, mit mobiler Massage in Unternehmen und bei gemeinsamen Aktionen mit Kolleginnen und Kollegen.

Eine Station meiner frühen Berufspraxis: Poolside Massage in Port Douglas, Australien.
Diese Vielfalt hat meinen Blick auf Massage geprägt: Kein Mensch ist gleich, und eine gute Massage lässt sich nicht einfach nach einem festen Schema wiederholen.
Handwerk ist wichtig. Ebenso wichtig sind Wahrnehmung, Aufmerksamkeit und die Fähigkeit, auf den Menschen einzugehen, der gerade vor einem liegt.
Erfahrung entsteht im Tun
Ich habe TouchLife in sehr unterschiedlichen Zusammenhängen angewendet – in der eigenen Praxis, in Unternehmen, bei Gesundheitsaktionen, auf Messen und bei größeren gemeinsamen Massageeinsätzen.
Besonders wertvoll war für mich dabei die Zusammenarbeit mit vielen Kolleginnen und Kollegen. Unterschiedliche Erfahrungen kamen zusammen, wir unterstützten uns gegenseitig und brachten professionelle Massage in ganz verschiedene Lebens- und Arbeitswelten.
Dabei habe ich auch viel über Organisation, Verlässlichkeit, Zusammenarbeit und professionelles Arbeiten erfahren. Das prägt heute mit, wie ich meinen Schulstandort gestalte.

Gemeinsamer TouchLife-Massageeinsatz beim Darmstädter Marathon.
Vom Praktiker zum Lehrer
Ein wichtiger Abschnitt meines Weges war die Assistenz in TouchLife Ausbildungs- und Fortbildungsgruppen. Ab 2007 begleitete ich Ausbildungsgruppen und konnte aus nächster Nähe erleben, wie unterschiedlich Menschen sich Fähigkeiten aneignen und wie wichtig Übung, Rückmeldung und eine gute Gruppendynamik dabei sind.
2018 wurde ich Mitglied des TouchLife Lehrerteams, zunächst mit dem Schwerpunkt TouchLife-mobil – Massage am Arbeitsplatz. Später folgte noch einmal eine intensive Assistenz bei den Begründern der Methode, bevor ich die Leitung eines eigenen Schulstandortes in der Schweiz übernahm.
Auch heute bedeutet Erfahrung für mich nicht, irgendwann „fertig“ zu sein. Fachlicher Austausch, eigenes Üben und die Bereitschaft, die eigene Arbeit immer wieder zu überprüfen, gehören für mich zum Unterrichten dazu.

Mit Jörg Henkel, langjähriger Lehrer und Wegbegleiter

Mit Frank B. Leder, Mitbegründer von TouchLife
Weiterentwicklung gehört dazu
Im Laufe meines Berufslebens habe ich mich kontinuierlich weitergebildet und unterschiedliche Ansätze aus Massage, Körperarbeit, Coaching, Kommunikation und Bewegungspraxis kennengelernt und praktisch erprobt.
Diese Erfahrungen haben meinen Blick erweitert. TouchLife Massage ist dabei meine fachliche Grundlage geblieben: ein fundiertes Handwerk mit genügend Offenheit, um Erfahrungen zu integrieren, ohne beliebig zu werden.
Für meinen Unterricht bedeutet das: Es geht nicht darum, möglichst viele Methoden anzusammeln. Entscheidend ist, Zusammenhänge zu verstehen, praktisch zu üben und zunehmend sicher und eigenständig mit dem Gelernten umzugehen.
Achtsamkeit als Teil meines Weges
Seit vielen Jahren gehört die buddhistische Praxis der Yun Hwa Sangha unter der Leitung von Ji Kwang Dae Poep Sa Nim zu meinem persönlichen Leben.
Sie hat meinen Blick auf Aufmerksamkeit, Wahrnehmung und die Art, wie Menschen einander begegnen, mitgeprägt. In meine Arbeit als Lehrer fließt davon vor allem eines ein: aufmerksam hinzuschauen und einen klaren, respektvollen Rahmen für gemeinsames Arbeiten zu schaffen.
Diese persönliche Praxis ist kein Lehrinhalt der TouchLife Massageausbildung. Dort geht es um Massage, Berührung, Körperwahrnehmung, Kommunikation und einen verantwortungsvollen Umgang miteinander.
Was meinen Unterricht heute prägt
All diese Erfahrungen fließen heute in meine Arbeit an der TouchLife Schule ein. Dabei möchte ich keinen persönlichen Massagestil kopieren lassen. Die Teilnehmenden sollen zunächst ein solides handwerkliches Fundament entwickeln und zunehmend Sicherheit darin gewinnen, selbst wahrzunehmen und gute Entscheidungen in der Massage zu treffen.
Deshalb gehören neben Massagegriffen auch regelmäßiges Üben, persönliche Rückmeldung, Körperwahrnehmung, aktives Zuhören, Kommunikation sowie ein klarer und einvernehmlicher Umgang mit Grenzen zur Ausbildung.
Mit wachsender Erfahrung kann daraus eine eigenständige, sichere und lebendige Massagearbeit entstehen.
Auch nach dem Abschluss gibt es Möglichkeiten, Erfahrungen zu vertiefen, sich mit anderen auszutauschen und durch Fortbildungen neue Impulse aufzunehmen.
TouchLife selbst kennenlernen
Wenn du neugierig geworden bist, kannst du TouchLife im dreitägigen Einführungsseminar praktisch kennenlernen – mit ersten Massagegriffen,
eigener Erfahrung und einem unmittelbaren Eindruck davon, wie wir an der Schule miteinander arbeiten.